Wir begrüßen den Advent

Waldkinderhaus in Thomasberg öffnete am 5. Dezember sein Türchen

Auch diese Jahr werden in Thomasberg und Heisterbacherrott wieder die Adventsfenster geöffnet. Die ökumenische Aktion ist ein ganz besonderer Brauch, bei dem an jedem Tag im Advent in einem anderen Haus der Gemeinde, Jung und Alt Willkommen geheissen werden.
Am 5. Dezember öffnete das neu nach Thomasberg gezogene Waldkinderhaus seine Tür und präsentierte sich weihnachtlich geschmückt. Die Waldkinder und ihre Eltern freuten sich über interessierte Besucher, die den Kindergarten in diesem Rahmen zum ersten Mal kennenlernen konnten. Schon das schön geschmückte Adventsfenster mit Schattenfiguren vom Nikolaus im Wald, sowie der mit Kerzen erleuchtete Innenhof hieß alle willkommen. Dort wurden alle von Andrea Jung und Gertrud Riechel herzlich begrüßt. Die Kinder hatten eigens für diesen Abend einige Lieder eingeübt, die sie mit ihren Gästen gemeinsam um ein kleines Feuer sitzend sangen. Instrumental begleitet wurden sie von Mary Krah an der Harfe und einem der älteren Kindergartenkinder auf der Flöte.
Anschließend lauschten alle einer vorgelesenen Geschichte. Nach einem gemeinsamen Gebet mit der evangelischen Pfarrerin, waren die Besucher zu Punsch und kleinen Leckereien eingeladen. Eine stimmungsvolle und gemütliche Adventsstunde ging zu Ende.
Für das Waldkinderhaus war es ein schöner Anlass neuen Nachbarn und anderen Mitbürgern der Gemeinde zu begegnen und sich mit seinen Waldkindern in Thomasberg mittlerweile angekommen zu fühlen.

Text: Agnes Kujawa

Quelle: http://www.ortszeitungen.de
PDF: Honn_49_2017_Seite-29

Hoch oben leuchten die Sterne, da unten leuchten wir

Waldkinderhaus feiert erstes St. Martinsfest in Thomasberg

Die Sterne haben am St. Martinsfest des Waldkinderhauses am 18. November nicht geleuchtet, die selbst gebastelten Pferde-Laternen dagegen umso heller und die Kinder, Eltern, Geschwister und Freunde des Kindergartens staunten wie schön das Strahlen der Lichter im Dunkeln aussah.
Das Üben, mit echten Kerzen in der Laterne zu gehen, hat sich für die kleinen Laternenträger gelohnt, denn der Weg hinter dem voran reitenden St. Martin – der traditionell vom ältesten Kind des Waldkinderhauses gespielt wird – führte durch den abendlichen Wald, der direkt hinter dem neu in Thomasberg eingezogenen Waldkinderhaus liegt. Jeden Tag toben die Kinder hier zwischen den Bäumen, machen Spaziergänge, erkunden die Natur und basteln und spielen mit den Waldmaterialien – ein vertrauter Ort. Und doch so anders in der Dunkelheit, wo der Kerzenschein seine ganze Wirkung entfaltete und auch die Kinderaugen zum Strahlen brachte – ein ganz besonderes Erlebnis.
Den Lichterzug begleiteten ein wunderbares und ruhiges St. Martinspferd, welches freundlicherweise von Angela Räder vom Wiesenhof aus Hennef-Rütsch gestellt wurde, sowie eine Gruppe junger Blechbläser aus Oberpleis, die den richtigen Ton zum Singen vorgab. Nach vielen Laternen- und St. Martinsliedern ging es wieder zurück zum Kindergarten, wo sich alle am gemütlichen Lagerfeuer im Innenhof trafen. Dort wurde die St. Martinsgeschichte gespielt und die großen Kinder verteilten anschließend Weckmänner und es gab Punsch. Danach ging es zum Abendessen in die neuen Räume des Waldkinderhauses hinein. Jeder hatte etwas mitgebracht und so saßen alle an herbstlich gedeckten Tischen zusammen und lauschten noch einem kleinen Flötenspiel.
Nach dem abschließenden Puppentheater „Das Laternenmädchen“, ging es für die langsam müder werdenden Waldkinder und ihre Familien nach Hause.

Text: Agnes Kujawa

Quelle: http://www.ortszeitungen.de/